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Personalbemessung nach §113c SGBXI
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Einheitliche Personalbemessung?

Der § 113c im SGB XI

Ob "Konzertierte Aktion Pflege", Personaluntergrenzen in Krankenhäusern oder Ausbildungsreform für Pflegeberufe; bei vielen, öffentlich behandelten Themen der Pflegepolitik ist ein breites Medienecho und teils scharfe Kritik aus den soz. Netzwerken zu vernehmen.
Alles, was jedoch die Inhalte des §113c oder allein nur dessen Vorhandensein betrifft, scheint der öffentlichen Wahrnehmung zu entgehen, obwohl es zu Zeiten von Pflegenotstand und Personalknappheit kaum ein wichtigeres Thema gibt, als eine bundeseinheitliche Personalbemessung in Pflegeheimen.

Wir haben uns daher an die Geschäftsstelle für Qualitä¤t in der Pflege gewendet und dort nachgefragt, wie es um die Umsetzung der im §113 beschriebenen Maßnahmen steht.

Aktuell bestehen Landesbezogene unterschiede bei der Personalbemessung. In Bayern gelten beispielsweise andere Stellenschlüssel als in Niedersachsen. Daher gibt es seit Jahren die Forderung nach einer bundesweit einheitlichen Personalbemessung, sprich eines allgemeingültigen Stellenschlüssels.

Die Antwort der Geschäftsstelle für Qualität in der Pflege:

Zwischenfazit

Wir haben erfahren, dass die Entwicklung eines bundeseinheitlichen Stellenschlüssel vom Bundesministerium für Gesundheit als Forschungsaufrag ausgeschrieben wurde. Die Uni Bremen hat den Regierungsauftrag, hier für das Ministerium tätig zu werden.

Bezogen auf unsere Anfrage haben wir weiterhin erfahren, dass der Entwicklunsprozess im Zeitplan liegt:

    "In Kürze beginnt die Feldphase, deren Ergebnisse im Spätherbst vorliegen und dann ausgewertet werden können. Die Projektergebnisse sollten im Herbst 2019 vorliegen, sodass der Gesetzesauftrag des PSG II erfüllt werden kann, ein Verfahren bis zum 30. Juni 2020 zu entwickeln und zu erproben".

      Quelle: www.vdek.com/magazin/ausgaben/2018-0304/personalbemessung.html